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near Ye, Canarias (España)

Eine der beliebtesten Wanderungen im Norden von Lanzarote ist der Abstieg über den Camino de Guatifay zum 500 m breiten Traumstrand Playa del Risco. Geschichtlicher Rückblick: Früher haben die Fischer ihren Fang von der Nachbarinsel La Graciosa in einer ersten Etappe über die Meeresenge El Rio befördert. In der zweiten Etappe wurde der 12 Millionen Jahre alte Gebirgszug Risco de Famara auf den Camino de Guatifay gequert. Am Ende der letzten Etappe wurde der Fisch dann in den Ortschaften Orzola oder Arrieta - an der Nordostküste von Lanzarote gelegen - verkauft. Als Verbindungsweg zu einer verlassenen Saline und einem Traumstrand begehen wir heute Teilstücke dieses historischen Camino de Guatifay.
  • Photo of 01 Parkplatz 338 m
Vom (01) Parkplatz (338 m) Las Rochitas gehen wir auf dem Pflasterweg bis zur Klippe vor. Atemberaubende Tiefblicke auf die Meeresenge El Rio sowie die Nachbarinsel La Graciosa, welche zum Naturpark des Chinijo-Archipels gehört, lassen uns innehalten. Von hier lassen sich auch unsere Zwischenziele, die Salinen sowie der Playa del Risco, gut ausmachen. In steilen Kehren führt der Camino im Zickzack bergab.
  • Photo of 02 am Fuß des Famara 19 m
Nach 30 Minuten und 340 Höhenmetern Abstieg treffen wir auf eine Weggabelung (02) am Fuße des Famara-Gebirgsmassivs (19 m). Auf dem alten Küstenpfad, der aus dem kleinen Örtchen Caleta de Famara kommt, setzen wir unseren Weg in nördliche Richtung - halb rechts - fort. Nach weiteren 10 Minuten lassen wir den Abzweiger links zum Playa del Risco liegen und bleiben auf dem Schotterpfad. 300 m nachdem wir zwei Ruinen passiert haben, führt halb links ein Weg direkt auf die Salinen zu.
  • Photo of 03 Richtung Salinen 5 m
Die (03) Salinen (5 m) unterhalb des Mirador del Rio wurden zu einer Zeit angelegt, als der Fisch noch vor Ort verarbeitet wurde, weshalb man Salz zur Konservierung benötigte. Einige der Salinenfelder zeigen eine eigenartige rote Farbe, die auf das kleine Krustentier Artemi salina - den Salinenkrebs - zurückzuführen ist, der sich in dem Salzwasser kräftig vermehrt. Zwischen zwei Becken, in denen sonst das Wasser verdampft ist, führt eine begehbare Steinmauer auf die andere Seite der Saline. An dieser Stelle befindet sich die nur 1,4 km breite Meeresenge El Rio, durch die auch das Erdkabel für die Stromversorgung auf La Graciosa verläuft.
  • Photo of 04 Playa del Risco 11 m
Hier angekommen, gehen wir zunächst links parallel zur Saline, bevor wir auf einen Pfad treffen, dem wir nun in südliche Richtung bis zum (04) Playa del Risco (21 m) folgen. Der 500 m breite und feinsandige weiße Strand gehört mit zu den einsamsten Stränden der Insel. An diesem Strandabschnitt kann es aber aufgrund der kräftig blasenden Passatwinde auch sehr windig werden. Der Wellengang ist aber in der Regel nicht so hoch, weil die Bildung von Dünung durch die Insel La Graciosa gemindert wird.
  • Photo of 05 Steinburg 21 m
Auf der Suche nach einem Windschutz geht man am besten ganz bis ans Südende des Strandes, dann weitere 300 m in westliche Richtung über eine kleine Düne, wo man auf (05) Steinburgen (21 m) trifft. Für den Rückweg gehen wir in südöstlicher Richtung ein kurzes Stück weglos auf das Famara-Gebirge zu, um dann wieder auf den Camino de Guatifay zu treffen und auf diesem nun bis zum Parkplatz aufzusteigen.

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